Alles was sie über BMX wissen müssen

BMX ist die Abkürzung für Bicycle-Muskel-cross (X = englisch Kreuz) und bezeichnet eine Ende der 1960er in den USA entstandene Sportart, die es dem Sportler gestattet, auf einem 20 "-Fahrrad viele verschiedene Kunststücke und Stunts auszuführen.

In der ursprünglichen Form ging es, und wie im Motocross, darum, einen mit Sprüngen Steilkurven versehenen, etwa 400 Meter langen Sandkurs im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen sieben Kontrahenten zu fahren. Aus dieser ursprünglichen Form des BMX-Sports entstanden die zwei Disziplinen Race und Freestyle.

     
Wie es mit dem BMX Sport begann ...

Der BMX-Rennsport entwickelte sich von den Anfängen Anfang der siebziger Jahre bis zum heutigen Tag kontinuierlich weiter. Die Bahnen wurden anspruchsvoller mit größeren und technisch schwieriger zu fahrenden Hindernissen, betonierten Starthügel und Kurven bis hin zu Flutlichtanlagen und Tribünen.

BMX trat das erste Mal mit dem Film E.T. in Erscheinung, verschwand danach wieder in der versenkung, um 1996 durch die amerikanischen Extreme Games (später X-Games) wieder ein Popularität zu gewinnen.


... bis heute

Heute hat sich der Sport mit zwei internationalen, von Fahrern und Organisierten akzeptierten Wettbewerbsserien etabliert und wird von einer ganzen Industrie getragen, die sich Weitgehend vom konventionellen Fahrradmarkt abgeschottet hat und zum Grossteil von Fahrern selbst betrieben wird.

Einer der wichtigsten BMX-Fahrer, der die Sportart in Einigen Bereichen revolutioniert hat, ist Mat Hoffman. Der Amerikaner aus Oklahoma City hat ein Eine Vielzahl Tricks erfunden, In seiner Blütezeit nahezu jeden Wettbewerb, ein dem er teilgenommen hat, gewonnen und ist heute Inhaber des Unternehmens Hoffmanbikes, Herstellers von BMX-Rädern eines Bekannten, Teilen und Zubehör. Zu den Bekannten Persönlichkeiten des BMX-Sports zählen neben Mat Hoffman auch Eddie Fiola und Dave Mirra.

Die wichtigsten Fachmagazine auf dem deutschen Markt sind Freedombmx, das alle zwei Monate neu erscheint und Zwanzig Zoll. Des Weiteren gibt es auch kleinere Magazine, die sich meist regional etabliert haben.

Ab 2008 wird BMX-Racing, die Urdisziplin, olympisch. Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat Mitte 2003 beschlossen, bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking zwei BMX-Wettbewerbe auszutragen.

Neben den Regeln zur Sicherheit der Fahrer Während des Rennens ist Schutzkleidung - wie Helm, Handschuhe, lange Hose und Langarm-Shirt mit Polsterung - Pflicht.

Ein BMX-Rad darf keine Schaltung haben. Gestartet wird in Altersklassen. Jeweils 8 Fahrer gehen je Lauf an den Start. Nach 3 Vorläufen folgen je nach Anzahl der Fahrer die 1 / 8, 1 / 4, 1 / 2 Finalläufe, am Schluß nur noch bis 8 Fahrer das Finale bestreiten. Sieger ist, wer als erstes die Ziellinie erreicht. Außer den 20''BMX-Rädern gibt es Fahrräder mit 24''Rädern, der sogenannten Cruiser-Klasse.